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Le rêve blanc

DER WEISSE TRAUM
DER WEISSE TRAUM.
DAS EPOS DES WINTERSPORTS IN DEN ALPEN
Langzeitausstellung im Musée dauphinois


Wer an Wintersport denkt, der denkt unweigerlich an endlose weiße Weiten, leichten Pulverschnee und gemütliche Abende mit Freunden am Kamin, bei denen sich alle Gespräche um sensationelle skisportliche Leistungen drehen. Aber reicht dieser weiße Traum heute, da sich die Erwartungen und Praktiken im Laufe des 20. Jahrhunderts derart weiterentwickelt haben, noch aus, um die Menschen massenweise in die Skigebiete zu locken? Die Besucherzahlen in den Skigebieten mittlerer Lagen hängen stark von einer zunehmend schwankenden Schneemenge ab. In den Bergen erfüllt der Klimawandel die lokalen Akteure bereits seit langem mit Sorge. Wie sieht vor diesem Hintergrund das perfekte Skigebiet des 21. Jahrhunderts aus?
Der Wintersport, eine Erfindung des 20. Jahrhunderts
Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts verloren die Berge nach und nach das Bedrohliche, Menschenfeindliche und die Freuden des Gleitsports eroberten ein immer größeres Publikum. In nur wenigen Jahrzehnten wurde die Bergwelt zu einem riesigen Erholungsraum, dessen positive Auswirkungen auf die Gesundheit die Werbung in höchsten Tönen lobte. Die Stars des Skisports wurden von den jüngeren Generationen  verehrt und ihre Ski erlangten Kultstatus: Alphonse Allais und die von Rossignol produzierten Ski Allais 60, Jean-Claude Killy und die berühmten VR17 von Dynamic, das Snowboard Apocalypse von Régis Rolland ...
Ski für alle!
Die Begeisterung über das weiße Gold griff in den 1960er Jahren weiter um sich. Der wirtschaftliche Faktor erlangte nationale Bedeutung. Dank des „Plan Neige“, einem französischen Modell für Skiresorts, das die Interessen der lokalen Akteure des Skitourismus und der Gemeinden verfolgte, wurde das Konzept des Wintersportorts neu erfunden. 150 000 Betten „eröffneten“ zwischen 1971 und 1975. Durch diesen Aufschwung und die damit verbundenen Neuerungen, insbesondere bei den Skiliften, konnten sich Unternehmen wie POMA und GMM einen Namen machen.
Im Sommer Ski fahren und im Winter in die Pedale treten!
In jüngster Zeit zwingen neue Gleitsportarten und ein verändertes Verhältnis zu Schnee und Natur die Wintersportstationen, sich weiterzuentwickeln. Neue Praktiken, neue Communities, neue Netzwerke? Der Tourismus im digitalen Zeitalter, in dem jeder seine Meinung abgibt und Eindrücke teilt, ist eine große Revolution.
 
Wie sehen die Skigebiete der Zukunft aus?
Der Klimawandel, der Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die Digitaltechnik und die Diversifizierung des Skisports und des dazugehörigen Freizeitangebots stellen das Skigebiet der Zukunft vor neue Herausforderungen. Zahlreiche Erfahrungsberichte befassen sich in einem Film mit diesen Fragen und umreißen, jeder in seinem Kompetenzbereich, Lösungen, damit das Skiabenteuer in den Alpen weiterhin den weißen Traum erfüllt.
Plakate, Fotografien, Ansichtskarten, Dokumentationen, Skibekleidung und Ski aller Epochen – Datenvisualisierungen, interaktive Terminals, Filme und jüngste Erfahrungsberichte von Akteuren der Bergwelt machen die Ausstellung lebendig und laden die Besucher ein, die Geschichte des Wintersports in den Alpen noch einmal zu erleben.
 
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
Der Eintritt in das Musée dauphinois ist frei.
Täglich geöffnet außer dienstags sowie am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember
Öffnungszeiten vom 1. September bis 31. Mai: 10 bis 18 Uhr
Öffnungszeiten vom 1. Juni bis 31. August: 10 bis 19 Uhr
 
Musée dauphinois
30 Rue Maurice-Gignoux, Grenoble, Frankreich
Informationen unter +33 (0)4 57 58 89 01
Das Musée dauphinois ist eines der elf Museen des Departements Isère.
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